Der ASSiMiL-Sprachkurs "Indonesisch ohne Mühe"

Zum Selbstlernen - Auffrischen - Festigen und Ausbauen

 

Dieser progressiv aufgebaute ASSiMiL-Selbstlernkurs bietet Ihnen einen leichten Einstieg in die indonesische Sprache und ermöglicht es Ihnen, in 100 Lektionen umfassend die Grundlagen des Indonesischen und einen Wortschatz von ca. 2.500 Vokabeln zu erlernen.

 

Der Sprachkurs richtet sich an Einsteiger, die die indonesische Sprache gerade erst für sich entdeckt haben sowie an Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen möchten.

 

Am Ende erreichen Sie das sprachliche Niveau der Stufe B2; dies entspricht ungefähr 4-5 Semestern VHS. Die in den Lektionen vermittelten Strukturen und der erlernte Wortschatz machen Sie fit für die mühelose Kommunikation mit Indonesiern in allen Alltagssituationen. In weniger als einem Jahr werden Sie sich fließend auf Indonesisch unterhalten können, und das ganz ohne Auswendiglernen und Grammatikpauken.

Indonesisch lernen nach dem ASSiMiL-Prinzip

 

Sie erlernen die indonesische Sprache nach den Prinzipien der ASSiMiL-Methode. Das heißt: Sie assimilieren die Sprache in zwei Phasen:


1. Phase - "Passive Phase": Im Vordergrund steht das Verstehen der indonesischen Texte beim Lesen und Hören.

 

2. Phase - "Aktive Phase": Ab der zweiten Kurshälfte setzt ein aktives Sprechtraining ein. Indem Sie bereits durchgearbeitete Lektionen wiederholen und bekannte deutsche Sätze in der Fremdsprache formulieren, bauen Sie progressiv eine solide Sprachkompetenz auf.

 

Weitere Details zum Inhalt des ASSiMiL-Sprachkurses

Die indonesische Sprache

 

In kaum einem anderen Land herrscht eine derart komplexe Sprachenvielfalt wie im Vielvölkerstaat Indonesien, dem größten Inselstaat der Welt. Etwa 500 Ethnien sprechen in etwa ebenso viele verschiedene Regionalsprachen und Dialekte, was die Verständigung in der nächsten Stadt bereits zu einem Problem machen kann. Da ein Großteil der ca. 250 Millionen Indonesier die jeweilige Regionalsprache als Muttersprache erlernt, bedarf es natürlich einer
gemeinsamen sprachlichen Basis zur überregionalen Verständigung: die Bahasa Indonesia, die "Sprache Indonesiens" (nachfolgend "Indonesisch" genannt). Sie trägt entscheidend zur Einheit des Vielvölkerstaates bei und wird in der Grundschule neben der Muttersprache als Zweitsprache erlernt. Indonesisch ist also zunächst einmal selbst für die meisten Indonesier eine Fremdsprache!


Indonesisch zählt (wie z.B. auch Tagalog oder Maori) zur Familie der austronesischen Sprachen, die keine Gemeinsamkeiten mit anderen großen ostasiatischen Sprachen aufweisen und – wie der Name vielleicht fälschlicherweise vermuten lässt – mit Australien nichts zu tun hat.


Das heutige Indonesisch, das seit der Staatsgründung Indonesiens nach dem Zweiten Weltkrieg zur standardisierten Nationalsprache erhoben wurde, ist – wie das heutige Malaysisch – aus dem Malaiischen hervorgegangen. Malaysisch und Indonesisch gelten zwar heute als zwei Sprachen, sie sind jedoch zu über 80% identisch! Mit Indonesisch-Kenntnissen können Sie sich also nicht nur in Indonesien, sondern auch in ganz Malaysia sehr gut verständigen. Etwa 200 Millionen Menschen sprechen heute weltweit Indonesisch oder Malaysisch. Damit zählt das Malaiische zu einer der
meistgesprochenen Sprachen der Welt, die darüber hinaus u.a. auch in Singapur, Osttimor, im Süden Thailands und auf den Philippinen gesprochen wird.


Das Malaiische, d.h. die Basis des Indonesischen, war bereits in vorkolonialer Zeit die gemeinsame Verkehrs- und Handelssprache für die unterschiedlichsten Volksgruppen des heutigen Indonesien und Malaysia. Dies änderte sich selbst nach der Kolonialisierung des heutigen Indonesien durch die Niederländer ab dem 17. Jahrhundert nicht. Das Malaiische ist stark vom Sanskrit geprägt, dessen Einfluss, vor allem im religiösen Bereich, z.B. heute noch am Wort guru für "Lehrer" erkennbar ist. Ab dem 13. Jahrhundert kamen
mit dem Vordringen des Islam arabische Ausdrücke hinzu (z.B. hakim "Richter"). Während auf dem Gebiet des heutigen Malaysia die Briten ihre Kolonialherrschaft aufbauten, mischten sich im heutigen Indonesien – ebenfalls bedingt durch die Kolonialherren – zunehmend Begriffe aus dem Niederländischen in die Sprache. So ist auch heute noch kantor der Begriff für "Büro", und knalpot steht für den "Auspuff". Vokabular aus Administration und Technik stammt meist aus dem Niederländischen.


Im Zeitalter der Globalisierung hat natürlich auch das Englische dem Indonesischen "seinen Stempel aufgedrückt". Ausdrücke wie z.B. team oder business sind zu tim und bisnis geworden, man hat sie somit ans Indonesische angepasst. Darüber hinaus kennen Sie z.B. auch die aus dem Malaiischen stammenden Wörter amok bzw. amuk "vor Wut außer sich geraten" oder orang utan für den "Waldmenschen". Sie sehen also: Ganz so fremd wie Ihnen das Indonesische vielleicht zunächst erscheinen mag, ist es gar nicht.

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